Das IBM WebSphere Application V7 Feature Pack for OSGi Applications & Java Persistence API 2.0, welches bisher nur in der Beta-Version zur Verfügung stand, ist jetzt voll verfügbar.
Für ARS Kundenprojekte sind JPA und OSGi immer häufiger ein Thema.
In regelmäßigen Abständen veröffentlicht IBM Feature Packs für ihren in vielerlei Hinsicht führenden Application Server. Die IBM WebSphere Application Server Feature Packs sind optionale Produkterweiterungen, die den WebSphere Application Server (WAS) mit zusätzlichen Funktionen austattet. Die Nutzung dieser zusätzlichen Features ist für WebSphere-Kunden kostenfrei.
Das IBM WebSphere Application Server V7 Feature Pack for OSGi Applications & Java Persistence API 2.0 bietet Implementierungen für die OSGi Blueprint Service Spezifikation zur Entwicklung von Anwendungen als versionierte OSGi-Bundles an. Damit lassen sich nun also die Vorzüge von OSGi, wie Modularisierung und Versionisierung von Komponenten, auch für JEE-Applikationen nutzen, die auf dem WebSphere Application Server V7 ablaufen.
Zudem unterstützt das Feature Pack die aktuelle Java Persistence API in Version 2.0, die wiederum Teil der Version 6.0 der Java Enterprise Edition ist, welche vollständig erst mit der kommenden Version 8.0 des WAS unterstützt wird.
OSGi ist eine hardwareunabhängige Softwareplattform, die es erleichtert, Anwendungen und Dienste (Bundles) zu modularisieren. Abhängigkeiten zwischen Bundles (Aufrufe) werden dynamisch aufgelöst, wobei die Versionen beachtet werden. Jede OSGi-Implementierung bietet hierfür eine sogenannte OSGi Service Registry. Die OSGi Plattform setzt eine Java Virtual Maschine (JVM) voraus und bietet darauf aufbauend das OSGi-Programmiermodell. Die OSGi-Spezifikation wurde von der OSGi-Alliance (ehemals Open Services Gateway initiative) – IBM ist Gründungsmitglied – konzipiert und kontinuierlich weiter entwickelt. Besonders verbreitet ist die OSGi-Implementierung Equinox im Kern der Eclipse-Plattform. Die OSGi Blueprint Service Spezifikation definiert die Integration des JEE und OSGi-Programmiermodells.
JPA stellt eine Schnittsstelle für JEE-Anwendungen bereit, die die Zuordnung und Übertragung von Objekten zu Datenbankeinträgen vereinfacht und somit das Problem der objekt-relationalen Abbildung löst. Laufzeit-Objekte einer JEE-Anwendung können mittels JPA flexibel, efizient und performant über einzelne Sessions hinaus in einer relationalen Datenbank gespeichert werden (Persitenz). JPA ist seit JEE 5 Teil der Java Enterprise Spezifikation
ARS nutzt in sehr vielen Projekten die hervorragenden Eigenschaften des WebSphere Application Server auch in der aktuellen Version 7 (V8 ist derzeit in der Open Alpha verfügbar). Um eng an der Produktentwicklung zu bleiben und das Know-how fortwährend weiter zu entwickeln ist ARS Teil der geschlossenen IBM Betaprogramme des WAS seit Version 3.0. Durch Projektcoaching und eigens entwickelte IBM Schulungsmodule zu WAS gibt ARS seine langjährige Erfahrung an Administratoren, Entwickler und IT-Architekten bei Kunden weiter.
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